Seit dem 1. August 2026 müssen Gaming-Fans in Europa tiefer in die Tasche greifen, wenn sie eine Xbox Series X oder S kaufen wollen. Microsoft hat ohne großes Tamtam die Preise um bis zu 200 Euro angehoben. Die Series X mit Laufwerk kostet nun 799,99 Euro, die Series S startet bei 499,99 Euro. Damit liegen die Preise hierzulande deutlich höher als in den USA und sogar 150 Euro über denen der Playstation 5 mit Laufwerk, die seit April bei 649,99 Euro steht. (PCGH)
Nach Angaben von PCGH hat Microsoft die Euro-Preise eins zu eins an die Dollarkurse angelehnt, dabei aber die Mehrwertsteuer nicht herausgerechnet. Das sorgt für einen spürbaren Aufschlag, der gerade bei der Series S mit 512 GiB SSD fast doppelt so hoch ausfällt wie in den USA. Die Speicherknappheit, die diese Verteuerung bedingt, wird Experten zufolge mindestens bis 2027 andauern. Interessant ist, dass das Topmodell Xbox Series X Galaxy Black mit 2 TB Speicher komplett gestrichen wurde, während die verbliebene Standardversion mit nur 1 TB Speicherplatz nun 100 Euro teurer ist als das ehemalige Spitzenmodell.
Für österreichische Spieler bedeutet das: Der Einstieg in die Xbox-Welt kostet jetzt fast so viel wie eine vollwertige PS5 Digital Edition. Der Preisabstand rückt enger, die Entscheidung für eine Konsole wird damit nicht leichter. Wie ein erfahrener Wett-Analyst sage ich: Wer investieren will, sollte jetzt genau kalkulieren und nicht auf kurzfristige Preisrückgänge hoffen. Die Speicherkrise trifft die Preise hart, und Microsoft verkauft die Hardware offenbar weiterhin mit Verlust. Ein guter Tipp für alle, die auf Angebote warten, Geduld zahlt sich hier nicht aus.
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