Netflix zeigt sich derzeit sehr interessiert an Österreich, doch so richtig zündet das Feuerwerk der Kooperationen noch nicht.
Produktionen wie die Fortsetzung von Tyler Rake mit Szenen in der Wiener Donaucity verdeutlichen den Standortvorteil, doch insgesamt bleibt das Engagement des Streamingriesen hierzulande überschaubar, nach Angaben von Derstandard
Medienberichten zufolge Derstandard kreisen die Netflix-Projekte um historische Figuren wie Sisi, aber auch aktuelle Skandale wie Wirecard finden ihren Weg ins Programm.
Das ist kein Zufall, denn Österreich bietet mit seiner Mischung aus Geschichte und Gegenwart ein spannendes Erzählfeld, das Netflix offenbar erschließen will.
Interessant ist dabei, dass Netflix trotz internationaler Präsenz auf lokale Geschichten setzt, um das heimische Publikum zu gewinnen und gleichzeitig globale Zuschauer zu faszinieren. Aber warum tut sich der Streamingriese mit größeren Kooperationen in Österreich so schwer?
Wahrscheinlich spielen Produktionskosten und die Konkurrenz durch andere europäische Standorte eine Rolle. Der österreichische Medienmarkt ist klein, die Chancen für große Deals entsprechend limitiert. Trotzdem schafft es Netflix, mit kleinen, feinen Produktionen den österreichischen Touch zu transportieren.
Das erinnert an die alten Zeiten, als heimische Filmstudios mit wenig Budget große Geschichten erzählten, nur eben jetzt digital und global. Wer sich für Netflix und Österreich interessiert, sollte die Entwicklungen weiter beobachten.
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