Der Nino aus Wien feiert knisternden Demo-Flair gegen Pop-Politur

Franz Steiner
Franz Steiner
Geprüft von: Redaktion
Der Nino Wien feiert knisternden

Der Nino aus Wien bleibt sich treu und setzt bei seinem neuen Album auf den rauen Charme von Demo-Aufnahmen und knisterndem Klang. Weg von der üblichen Pop-Politur, hin zu authentischem Flair, das an die Ursprünge der Musik erinnert.

Wie Medien berichten profil.at, will der Künstler damit bewusst gegen den glattgebügelten Mainstream anspielen. Diese Entscheidung ist mehr als nur ein Stilmittel. In einer Zeit, in der Perfektion und Hochglanz oft als Maßstab gelten, ist Ninos Ansatz eine bewusste Rückbesinnung auf das Unfertige, das Echte.

Der Sound wirkt dadurch lebendig und unverstellt, fast so, als würde man direkt neben dem Musiker sitzen und ihm beim Entstehen der Songs zusehen, wie Medien berichten profil.at Wer den Nino aus Wien kennt, weiß, dass er sich nie in kommerzielle Schubladen pressen ließ.

Sein Hang zum Demo-Flair passt perfekt zu seiner Wiener Schnoddrigkeit und seinem feinen Gespür für feine, manchmal auch bissige Beobachtungen des Alltags. Für Fans von ehrlicher Musik ohne Firlefanz ist das eine echte Wohltat.

In der österreichischen Musikszene setzt er damit ein Zeichen gegen die austauschbare Popindustrie. Interessierte Musikliebhaber sollten sich das nicht entgehen lassen.

Wer sich gerade im Sommer gerne von frischem Wind durch Wien treiben lässt, findet auch bei unserem Kultursommer Wien viele spannende Veranstaltungen, die Musik jenseits des Mainstreams feiern. Am Ende zeigt der Nino aus Wien, dass es nicht immer die Hochglanzproduktion sein muss, um zu berühren.

Manchmal reicht ein bisschen Knisterklang und ehrliche Stimme, um ein ganzes Publikum zu fesseln. Wer also auf der Suche nach musikalischer Authentizität ist, sollte genau hinhören.

Foto: Noah Carter / Unsplash

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Franz Steiner
Franz Steiner

Franz Steiner kommentierte früher Fußball in Wien und berechnete später Quoten bei einem österreichischen Buchmacher. Seit über 30 Jahren kennt er Spiele und Wettmärkte aus der Praxis. Heute schreibt er für Austrian Times, klar und mit Wiener Schmäh, und bleibt bei Bonusversprechen vorsichtig.

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