Kinderfreude bringt Playstation ins Jugendzentrum Waidhofen für digitales Lernen und Spaß

Franz Steiner
Franz Steiner
23. Juli 2026 · 3 Min. Lesezeit
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group of people holding hands
group of people holding hands · Austrian Times

Wenn man an Waidhofen an der Ybbs denkt, fallen einem meist historische Bauwerke und idyllische Landschaften ein. Aber jetzt mischt sich auch modernste Gaming-Technik in den bunten Mix ein. Die Kinderfreunde Waidhofen/Ybbs haben nämlich dem Jugendzentrum Bagger eine nagelneue Playstation 5 gesponsert. Ein Geschenk, das mehr ist als nur ein Spielgerät, sondern Teil eines größeren Projekts mit dem schönen Namen „Level Up!“.

„Eine Playstation 5 ins Jugendzentrum zu bringen, ist heute keine Kleinigkeit mehr“, sagt man so oft. Doch hier geht es nicht um stumpfes Zocken, sondern um ein durchdachtes Konzept, das Gaming mit gesellschaftlicher Bildung verbindet. Unter der fachkundigen Anleitung des Jugendzentrums-Teams beschäftigen sich die Kids bei moderierten Sessions mit Themen wie Gewalt im Spiel, Geschlechterrollen und fairem Miteinander. So wird das oft belächelte Medium Spiel zum Sprungbrett für kritisches Denken und soziale Kompetenz.

Spielspaß und pädagogischer Anspruch in Einklang

Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht gerade die klassische Zielgruppe für eine Spielkonsole bin. Aber hey, die Playstation 5 ist mehr als nur eine Spielemaschine. Sie ist ein kulturelles Phänomen, das Generationen verbindet und, richtig eingesetzt, sogar zum Nachdenken bringt. Im Jugendzentrum Bagger wird das jetzt praxisnah umgesetzt. Bis 24. Juli läuft das Programm „Bagger on Tour“, bei Schönwetter wird das Zentrum nach draußen verlegt. Von 25. Juli bis 18. August gönnt sich das Team eine Sommerpause – gute Planung ist eben auch hier das A und O.

Man darf die Symbolkraft nicht unterschätzen: Eine moderne Konsole im öffentlichen Raum, unterstützt von einer regionalen Institution wie den Kinderfreunden, sendet ein klares Signal. Gaming ist nicht mehr nur Privatvergnügen. Es erhält Raum, um auch gesellschaftlich relevante Fragen zu diskutieren. Das ist ein Fortschritt, den ich aus meiner Buchmacher-Perspektive schätze. Nicht alles ist Glück, jede Entscheidung und Strategie muss durchdacht sein – so wie bei einer fundierten Gaming-Debatte.

Warum Gaming mehr als nur Zeitvertreib ist

Im Wienerwald sagt man ja gerne „Wer ned mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“. Das passt hervorragend. Die Playstation 5 im Jugendzentrum symbolisiert genau diese Bewegung. Kein Introvertieren hinter dem Bildschirm, sondern ein gemeinsames, reflektiertes Erlebnis. Die Kinderfreunde Obmann Thomas Gattringer und Vizebürgermeister Armin Bahr brachten die Konsole höchstpersönlich vorbei, was zeigt, wie ernst man das Anliegen nimmt.

Wer sich ein wenig für Technik interessiert, verfolgt vielleicht auch, wie die Playstation 6 die Disc-Tradition oder wie neue Modelle bei Hitze und Platz endlich echte Upgrades zeigen. Aber hier, in Waidhofen, geht es um den sozialen Nutzen der Technik, nicht nur um die technischen Spezifikationen.

Ich finde, es ist ein sinnvoller Schritt, der dem alten Spruch von Herbert Prohaska nahekommt: „Es kommt nicht nur darauf an, wie man spielt, sondern mit wem man spielt.“ In diesem Fall sind es die betreuten Jugendlichen, die mit Unterstützung der Kinderfreunde und der Gemeinde echte Spielpartner für soziale Werte werden.

Zusammengefasst: Gaming wird im Jugendzentrum Bagger nicht nur als Freizeitbeschäftigung verstanden, sondern als Werkzeug für Bildung und gesellschaftliches Miteinander. Und das ist ein Gewinn für alle Beteiligten.

Mein Ratschlag an alle Leser: Wenn ihr in eurer Region ähnliche Initiativen seht, unterstützt sie mit Sachverstand und Engagement. So wie einst bei den Wettquoten gilt auch hier: Keine halben Sachen, sondern gut durchdachte Konzepte bringen den Erfolg. Und für die Jugend heißt es nicht nur Konsolenzeit, sondern wertvolle Lebenszeit mit Zukunft.

Foto: Vince Fleming / Unsplash

Franz Steiner
Franz Steiner

Franz Steiner kommentierte früher Fußball in Wien und berechnete später Quoten bei einem österreichischen Buchmacher. Seit über 30 Jahren kennt er Spiele und Wettmärkte aus der Praxis. Heute schreibt er für Austrian Times, klar und mit Wiener Schmäh, und bleibt bei Bonusversprechen vorsichtig.

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