Johnny Depp überrascht mit düsterem Ebenezer Comeback und neuem Film

Franz Steiner
Franz Steiner
24. Juli 2026 · 3 Min. Lesezeit
Geprüft von Redaktion Zuletzt aktualisiert:
Teilen
Johnny Depp überrascht düsterem Ebenezer
Bildnachweis: Symbolfoto · Austrian Times

Da schaut man hin und denkt: So hat man Johnny Depp wirklich noch nie gesehen. Nach dem juristischen Rummel um seine Person und den medienwirksamen Prozessen liegt Depps Karriere wie ein Boxer auf der Matte. Doch jetzt steht die große Wiederauferstehung an – und zwar mit einem Film, der nicht nur Kenner aufhorchen lässt, sondern auch eine erstaunliche künstlerische Kehrtwende markiert.

Der erste Trailer zu Ebenezer ist da. Ein düsterer, fast schon morbider Blick auf den Christmas-Klassiker von Charles Dickens, neu interpretiert vom Horror-Regisseur Ti West, den man zuletzt mit seiner maXXXine-Trilogie auf dem Schirm hatte. Die Atmosphäre ist finster, das viktorianische London erscheint in Schatten und Nebel gehüllt. Und Johnny Depp? Der hat sich nicht nur die Rolle des griesgrämigen Ebenezer Scrooge geschnappt, sondern scheint in dieser Rolle endlich wieder den alten Zauber zu versprühen, den man schon seit Jahren vermisste.

Interessanterweise erinnert diese Figur frappierend an jene schrulligen Charaktere, die Depp einst zu einem der gefragtesten Darsteller machten – denken wir an Edward mit den Scherenhänden oder seine Zusammenarbeit mit Tim Burton. Das ist nicht nur ein Comeback in Sichtweite, sondern eine Rückkehr zu den Wurzeln seiner Kunst. Für alle, die sich fragen, ob Depp nach all den Turbulenzen noch einmal den Sprung ganz nach oben schafft: Johnny Depps verblüffendes Comeback gibt einen guten Vorgeschmack, warum man jetzt aufhorchen sollte.

Ein Ensemble, das sich gewaschen hat

Doch Depp ist nicht allein. Da tummeln sich Größen wie Daisy Ridley, Ian McKellen oder Rupert Grint im Cast, was dem Film nicht nur Schlagkraft, sondern auch eine gewisse Glaubwürdigkeit verleiht. Die Namen sind kein leeres Marketing, sondern stehen für Qualität und Filmkunst, die auch anspruchsvolle Zuschauer im Visier hat.

Eine weitere Überraschung in der Filmbranche ist die Wahl von Ti West, der mit seinen Horrorwurzeln nicht nur die Stimmung, sondern auch das Genre mit einem frischen Twist versieht. Erwartet kein kitschiges Weihnachtsmärchen, sondern eine Geschichte, die die dunklen Seiten der menschlichen Seele erkundet – und das mit der nötigen Portion Grusel und Spannung.

Was heißt das für euch als Filmfans?

Der 12. November 2026 ist bereits dick im Kalender zu markieren. Dann kommt Ebenezer in die Kinos und könnte nicht nur Johnny Depp den dringend benötigten Push geben, sondern auch zeigen, wie man klassische Stoffe neu und spannend aufbereitet. Wer auf verlässliche Empfehlungen aus der Filmwelt setzt, weiß: Qualität und Innovation kommen selten von ungefähr.

Und noch ein Tipp am Rande: Wer sich für Depps Rückkehr in einem völlig anderen Genre interessiert, sollte auch den Action-Thriller Day Drinker im Auge behalten. Da wartet mit Penélope Cruz ein weiteres Highlight.

Wie mein Kollege Pascal Reis treffend kommentiert, ist Depp hier nicht bloß wieder da, sondern will es noch einmal wissen. Und als alter Kommentator weiß ich, dass man bei Comebacks nie alles auf eine Karte setzen darf. Also: Kino planen, Augen offen halten, und natürlich keine Angst vor einer kleinen Portion Horror in der Weihnachtszeit haben.

Abschließend bleibt nur zu sagen: Johnny Depp ist zurück – düsterer, vielschichtiger und vielleicht besser denn je. Für alle, die auf spannende Filmkunst stehen, wird Ebenezer sicher ein Genuss. Und wer weiß? Vielleicht sehen wir hier den Beginn eines neuen Kapitels in der Karriere eines der faszinierendsten Schauspieler unserer Zeit.

Wer mehr über weitere interessante Filmprojekte mit Österreich-Bezug erfahren möchte, sollte auch das Wiener Möbelmuseum Open Air nicht verpassen – dort trifft Tradition auf Kinoerlebnis. So bleibt man auch in Sachen Film bestens informiert und unterhalten.

Foto: Marius GIRE / Unsplash

Franz Steiner
Franz Steiner

Legendärer Wiener Fußball-Kommentator im Ruhestand und langjähriger Chef-Quotenrechner einer österreichischen Buchmacher-Kette. Über drei Jahrzehnte hat Franz Spiele analysiert, Quoten kalkuliert und Wettmärkte durchleuchtet. Heute schreibt er mit analytischer Schärfe, trockenem Wiener Schmäh und einem gesunden Misstrauen gegenüber allzu schönen Bonusversprechen.

Mehr über den Autor

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr
Nach Süße Magnolien Serien entdecken

Nach Süße Magnolien Serien entdecken die ähnlich berühren und fesseln

80 Jahre CARE-Paket Hilfswunder lebendige

80 Jahre CARE-Paket Hilfswunder und lebendige Hoffnung in Österreich

The Death of Robin Hood

The Death of Robin Hood zeigt dunkle Seiten des Gesetzlosen mit Hugh Jackman

Wild Republic siegt Alpen packenden

Wild Republic siegt in den Alpen mit packenden Wendungen und starken Figuren