Vier statt drei österreichische Trainer in Europas Top-Fünf-Ligen, das klingt nach mehr als nur einem Zufall. Oliver Glasner steht als Aushängeschild vor einer Mammutaufgabe bei Nottingham Forest, einem Klub mit großen Ambitionen, aber auch berüchtigtem Trainerkarussell.
Nach Angaben von Sky Sport Austria hat Glasner für drei Jahre unterschrieben und ist der bestbezahlte Coach der Clubgeschichte. Die Erwartung: Forest soll von einem Abstiegskandidaten zu einer soliden Kraft in der Premier League werden.
Interessant ist, dass Glasner nicht als Zauberer auftritt, sondern die tägliche Arbeit betont. Das passt zu meinem alten Spruch: Erfolg im Fußball ist kein Knopfdruck, sondern das Ergebnis von Geduld und harter Arbeit.
Sein Vorgänger bei Eintracht Frankfurt, Adi Hütter, kehrt ebenfalls zurück und soll den Klub wieder nach vorne bringen. Die Fans erinnern sich an den Europa-League-Halbfinalisten, der mit Hütter damals einen echten Höhepunkt erlebte.
Hoffenheims Christian Ilzer hat mit einer Vertragsverlängerung seine Position gefestigt, nachdem er den Klub von Abstiegsängsten befreite und fast die Champions League erreichte, Medienberichten zufolge Sky Sport Austria Miron Muslic bei Schalke 04 ist der Ruhepol in einem Klub, der lange vom Chaos geprägt war.
Wer weiß, vielleicht ist das ja auch ein gutes Argument, um die beste Sportsbar in Salzburg oder Innsbruck aufzusuchen, um die Spiele live zu verfolgen. Denn mit Glasner, Hütter, Ilzer und Muslic ist Österreich nun richtig gut vertreten.
Foto: Dmitry Ant / Unsplash






