Österreich steckt mitten in einer der heftigsten Trockenperioden seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die ersten sieben Monate 2026 brachten so wenig Niederschlag wie nie zuvor seit dem 20. Jahrhundert, meldet GeoSphere Austria. Die jüngste Hitzewelle setzt dem ohnehin schon ausgetrockneten Land noch die Krone auf. Flüsse führen Niedrigwasser, Teiche schrumpfen fast auf den Grund, und Felder zeigen Risse, die man sonst nur aus mediterranen Gefilden kennt.
Die Lage ist ernst, doch nicht ganz überraschend. Wie Medien berichten, hält die niederschlagsarme Phase bereits seit Dezember an. Trotz etwas Regen im Juli fehlen rund 30 Prozent Niederschlag im Vergleich zum langjährigen Mittel. Interessant ist der Vergleich zu den Dürrejahren 1971 und 2003, die ebenfalls sehr trocken waren, aber nicht ganz das Ausmaß von 2026 erreichten. Günter Blöschl von der TU Wien spricht von einer besonders trockenen Periode, betont aber, dass Österreich im internationalen Vergleich weiterhin wasserreich bleibt. Dennoch zeigen Bilder von ausgetrockneten Donauarmen und Algenblüten in Nebenflüssen, wie prekär die Situation ist.
Den Ausgangspunkt liefert orf.at, laut Berichten von.
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