Die österreichischen Volleyballfrauen erleben bei der Europameisterschaft keinen leichten Sommer.
Im dritten Gruppenspiel in Brünn setzte es eine klare 0:3-Niederlage gegen die Ukraine, wie aus Berichten hervorgeht sport.ORF.at. Die Sätze gingen mit 15:25, 16:25 und 12:25 verloren.
Die Ukraine, im Sommer 2024 Gewinnerin der Golden League, bestätigte ihre Favoritenrolle souverän.
Dabei hatte Österreichs Team um Kapitänin Kora Schaberl auf eine Überraschung gehofft, doch der Rhythmus wollte einfach nicht greifen.
Die ÖVV-Auswahl wartet somit weiter auf den ersten Satzgewinn bei dieser EM, nach Angaben von sport.ORF.at
Trainer Roland Schwab zeigte sich nach dem Spiel ernüchtert, analysierte aber klar: „Wir schaffen einen halben Weg im Satz, aber den zweiten Weg leider noch nicht.“ Ein schönes Bild für ein Team, das noch nicht vollends in der Turnierform angekommen ist.
Besonders ärgerlich sind die vielen Fehler, die das österreichische Team zu oft aus dem Konzept brachten.
Ein 4:1-Start im ersten Satz ließ kurz hoffen, doch die Ukrainerinnen drehten schnell auf und gaben die Führung nicht mehr ab.
Im zweiten Satz lag Österreich sogar mit zwei Punkten vorne, doch die Nachlässigkeiten führten zu einem klaren Satzverlust.
Angreiferin Julia Trunner brachte es auf den Punkt: „In uns steckt so viel mehr.“ Das klingt nach einem klassischen Wiener Schmäh, der hier mit echter Hoffnung auf bessere Tage gewürzt ist.
Am Dienstag wartet mit Griechenland die nächste Chance, um im Turnier endlich anzukommen. Die Devise von Teamspielerin Anamarija Galic ist klar: Ohne Druck, dafür mit vollem Einsatz und Aggressivität.
Foto: Howard Bouchevereau / Unsplash






