Man sagt ja, manche Rollen sind wie maßgeschneidert für einen Schauspieler. Im Fall von Simon Schwarz in der Rolle des Rudi Birkenberger aus den Eberhofer-Krimis ist das nicht nur ein Sprichwort, sondern fast schon eine Gesetzmäßigkeit. Wer einmal gesehen hat, wie Schwarz den grantigen, aber liebenswerten Ex-Kollegen an der Seite von Sebastian Bezzel verkörpert, der weiß: Ohne ihn läuft bei Niederkaltenkirchen nichts.
Die neueste Kinoverfilmung „Steckerlfischfiasko“ knüpft an diese Tradition an, und wie die Fans wissen, kommt am 13. August der mittlerweile zehnte Film in die Kinos. Da wird ein Mord im Spa-Bereich eines Golfclubs aufgedeckt. Ein echter Schmankerlkrimi, natürlich mit dem typischen bayerischen Schmäh, der nicht nur die Leberkäsjunkies unter uns begeistert. Aber dieser spezielle Charme hängt eben auch stark an den Hauptdarstellern. Schwarz als Rudi ist das perfekte Gegengewicht zum dauergrantigen Franz Eberhofer – ohne dieses kongeniale Duo wirkt die Szenerie schnell blutleer.
Warum Schwarz über den Film hinaus glänzt
Aber halt, warum erzähle ich Ihnen das alles? Ah ja, weil Simon Schwarz nicht nur auf der Leinwand brilliert. Gemeinsam mit Manuel Rubey steht er seit drei Jahren auf der Bühne mit dem Kabarettprogramm „Das Restaurant“. Die Mischung aus Schauspiel, Kabarett und Musik funktioniert so prächtig, weil diese beiden Vollblutkünstler eine Chemie besitzen, die man selten sieht. Gemeinsam mit Autoren von der Tagespresse haben sie ein Stück geschaffen, das sowohl satirisch als auch pointiert aktuelle Themen wie Esskultur und Gesellschaft kommentiert.
Das Salz in der Suppe ist, dass Schwarz privat auf vegan setzt – ein lustiger Gegensatz zu seinem Bühnencharakter, der sich über vegane Speisekarten echauffiert. Ein kleiner Twist, der zeigt, wie vielschichtig der Mann ist. Nun sind die beiden Freunde schon fleißig am Proben für ihr neues Programm „LIEBE“, das im Herbst in Wien erstmals zu sehen sein wird. Wenn sich die beiden so gut ergänzen, darf man sich auf eine weitere Kabarett-Sensation freuen.
Ein Gewinn für Kino und Bühne in Österreich
Wer also noch keine Tickets hat, sollte schnell zugreifen, ob für „Steckerlfischfiasko“ im Kino oder für „Das Restaurant“ auf der Bühne – oder beide. Für die, die immer noch nicht überzeugt sind, lohnt sich ein Blick in das gewinnspielartige Angebot rund um den Film. Und für alle Wiener unter uns, die den Sommer mit Kultur feiern wollen, gibt es auch kostenlose Sommerfreuden mit Kino und Marktflair.
Abschließend, liebe Leute, gilt: Manchmal ist es eben nicht nur das Drehbuch, das einen Film oder ein Programm trägt, sondern die Menschen, die darin leben. Simon Schwarz ist so ein Mensch, der mit Herz und Verstand dafür sorgt, dass aus guten Geschichten echte Erlebnisse werden. Und das, obwohl die Eberhofer-Buchreihe mit „Apfelstrudel-Alibi“ möglicherweise ihr Ende gefunden hat, bleibt seine Präsenz unverzichtbar. Wie etwa der berühmte Kommentator Horst Schramm einst sagte, frei zitiert: Ohne den richtigen Partner kann ein Star alleine nicht leuchten. Schwarz und Bezzel oder Schwarz und Rubey – da passt einfach alles.
Mein Rat an Sie: Setzen Sie auf Qualität und Herzblut, egal ob im Kino, auf der Bühne oder beim Wetten auf neue Produktionen. Denn ohne Planung und kluge Entscheidungen bleibt Glück nur Glücksache. Und bei Schwarz ist das Können klar kalkulierbar.
Foto: Hulki Okan Tabak / Unsplash






