Isle of Summer bringt elektrisierende Beats auf Wiener Donauinsel

Franz Steiner
Franz Steiner
24. Juli 2026 · 3 Min. Lesezeit
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Isle of Summer bringt elektrisierende
Isle of Summer bringt elektrisierende · Austrian Times

Da simmer dabei, wenn am 1. August die Donauinsel in Wien zum Mekka für alle Fans elektronischer Musik wird. Das Isle of Summer Vienna feiert Premiere und hat sich gleich das Ziel gesetzt, zu einem der größten Open Air Festivals für elektronische Klänge im Land zu avancieren. Mit erwarteten 25.000 Besucherinnen und Besuchern darf man schon mal den Hut ziehen – das ist eine Nummer, die man in Wien nicht alle Tage sieht.

Vier Bühnen und mehr als 30 internationale Künstler

Was die Veranstalter an Programm auf die Beine stellen, kann sich wirklich sehen lassen. Da stehen Größen wie Eric Prydz, Ben Böhmer, Deborah de Luca und Kobosil auf der Bühne, um nur einige zu nennen. Man spannt damit einen Bogen von Melodic House und Techno über Hard Techno bis hin zu Trance und Bounce. Also ein breites Spektrum, das für ordentlich Bewegung im Tanzbein sorgt – wer bei so einem Line-up noch zu Hause bleibt, hat den Schuss nicht gehört.

Interessant dabei ist, dass das Festival ursprünglich aus München stammt. Wien bekommt heuer die erste Gelegenheit, die Donauinsel in einen elektronischen Pulsieren zu verwandeln. Das Gelände südlich des Georg-Danzer-Stegs wird von 11 bis 23 Uhr zur Bühne für diese pulsierende Musikszene. So viel geballte Energie ist selten und macht neugierig, ob sich das neue Open Air fest im Wiener Sommerkalender etablieren kann.

Da denkt man sofort an andere Festivals in der Stadt, wie das Popfest Wien, das mit seiner Vielfalt punktet, oder die kultige Stimmung beim Donauinsel Open Air. Doch Isle of Summer setzt vor allem auf elektronische Beats in einem großen, internationalen Setting. Die aufwendige Bühnen- und Lichttechnik verspricht ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst.

Tickets knapp und Aftershow für Langschläfer

Wer noch mit dem Gedanken spielt, sich ins Getümmel zu stürzen, sollte besser schnell sein. Medienberichten zufolge sind nur noch die letzten Tickets zu haben. Kein Wunder, bei so einem Line-up und der Location – die Donauinsel ist schließlich ein Wiener Sommerklassiker.

Wer dann am Ende der langen Party noch nicht genug hat, bekommt mit den zwei offiziellen Aftershow-Partys in der Stadt die Gelegenheit, die Nacht zum Tag zu machen. Das zeigt, dass man hier nicht nur auf das Festival selbst setzt, sondern ein ganzes Ausgeh-Erlebnis rund um das Ereignis schaffen möchte.

Mein Tipp fürs Festivalgehen ist sowieso: Immer mit Plan B auf die Sause gehen. Nicht nur für die Finanzen, auch für den Heimweg und die gute Laune. Das Festival wird mit hoher Wahrscheinlichkeit ausverkauft sein, also lieber vorher Tickets sichern und dann entspannt genießen.

Also, liebe Freunde der elektronischen Musik – ab auf die Donauinsel, tanzt, geniesst und erlebt die Premiere eines neuen Wiener Festivals, das’s in sich hat. Und wem der Sommer danach noch nicht bunt genug ist, der kann sich auch bei anderen musikalischen Highlights hier in der Stadt umsehen. So wie zum Beispiel bei der faszinierenden Kombination aus Soul und Rock mit Teddy Swims oder dem energiegeladenen Rockfeuerwerk von Eva Under Fire.

Wer das Spektakel live erleben will, findet alle Infos und die letzten Tickets auf der offiziellen Webseite www.isleofsummer.at. Und keine Sorge, als Wiener weiß man: Wenn die Donauinsel ruft, dann ist das der Place to be.

Foto: Nainoa Shizuru / Unsplash

Franz Steiner
Franz Steiner

Legendärer Wiener Fußball-Kommentator im Ruhestand und langjähriger Chef-Quotenrechner einer österreichischen Buchmacher-Kette. Über drei Jahrzehnte hat Franz Spiele analysiert, Quoten kalkuliert und Wettmärkte durchleuchtet. Heute schreibt er mit analytischer Schärfe, trockenem Wiener Schmäh und einem gesunden Misstrauen gegenüber allzu schönen Bonusversprechen.

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