Es gibt Alben, die kommen, um zu bleiben. Nicht nur als laue Hintergrunduntermalung, sondern als Statement. Und Eva Under Fire aus Detroit liefern mit ihrem neuen Werk Villainous genau so ein Statement ab. Wenn du mich fragst, hat die Band mit ihrem modernen Rock-Sound diesmal eine ziemlich kraftvolle Visitenkarte hingelegt.
Schon 2022 machten sie mit Love, Drugs & Misery ordentlich auf sich aufmerksam. Aber jetzt im Juli 2026 setzen sie noch einen oben drauf. Villainous ist nicht das Rad neu erfunden, ganz und gar nicht. Aber wer braucht das schon, wenn man so präzise und mit so viel Leidenschaft zu Werke geht? Der typische Modern Rock mit elektronischen Beats, knackigen Riffs und intensiver Energie macht das Album zu einem echten Erlebnis, das ordentlich was auf den Kasten hat.
Was mir sofort ins Ohr springt, ist die epische Stimmung, die sich durch das ganze Album zieht. Das ist kein leises Herumpoltern, das ist ein Vollgas-Feuerwerk, das dich mitreißt. Sängerin Amanda zeigt sich hier von ihrer stärksten Seite und bei der Single Villainous haben sie noch eine brillante Verstärkung eingeladen: Maria Brink von In This Moment. Da treffen sich zwei stimmliche Kraftpakete, die mit starken Vocals und Screams den Song zum fetzigsten des Albums machen. Das klingt nicht nur nach Power, das fühlt sich auch so an.
Die Band selbst sagt, Villainous sei ihr erstes Album, auf dem sie wirklich kompromisslos sie selbst sein konnten. Und das hört man auch. Melodisch, emotional und gleichzeitig heavy – das ist eine Mischung, die nicht jeder so gut hinbekommt. Da steckt keine gekünstelte Show dahinter, sondern echte Authentizität und musikalische Klarheit.
Für alle, die wie ich neugierig geworden sind, gibt es das Album seit dem 10. Juli 2026 über Better Noise Music. Und ja, für uns in Österreich ist das Album natürlich auch über die üblichen Kanäle und im Fachhandel erhältlich. Für Freunde des kraftvollen Modern Rock eine klare Empfehlung, die sich nicht in schüchternen Tönen erschöpft, sondern richtig in die Vollen geht.
Und während wir gerade bei starken Künstlern sind, darf man ruhig mal einen kleinen Abstecher zum Thema Live-Konzerte machen. Wenn du elektrisierende Bühnenmomente liebst, schau dir unbedingt auch an, wie Keanu Reeves mit. Ein bisschen Inspiration kann ja nie schaden.
Fazit: Wer sich in den modernen Rock mit einer Prise Härte und viel Emotion vertiefen möchte, macht hier mit Villainous alles richtig. Ich sehe es ganz pragmatisch: Qualität setzt sich durch, und bei Eva Under Fire hört man, dass sie ihre Hausaufgaben gemacht und dabei viel Herzblut reingesteckt haben. Jetzt bleibt nur noch übrig, den Sound laut aufzudrehen, mitzumachen und zu genießen. Denn so viel Power aus Detroit haben unsere Ohren verdient.
Foto: Yvette de Wit / Unsplash






